
Aufgewachsen in Magdeburg, habe ich bereits in sehr frühen Jahren unterschiedlichste Berührungspunkte im Kunstbereich erlebt. Ob im Chorverband, Vokalensemble, im Schreiben, der Theatergruppe oder kleinen Aufführungen an den damaligen Kammerspielen in Magdeburg, irgendwie gehörten die künstlerischen Ausdrucksformen einfach zu mir.
Ich bin ausgebildete Erzieherin und studierte Sozialarbeiterin, jedoch kam nach 15 Jahren der Arbeit im Sozialbereich irgendwann der Punkt, der mir deutlich aufzeigte – das kann nicht mein Weg sein. Es folgte eine Zeit der Orientierungslosigkeit in der es wohl eher darum ging zu sehen wer ich eigentlich bin… Es war oft ein sehr herausforderndes Tauziehen zwischen finanziellen Existenzängsten und meinem unbedingten Willen anzukommen.
Durch einen Zufall im System, ich befand mich in einer dieser Grauzonen, kam ich in die Selbstständigkeit und wieder bei mir an.
In meinen heutigen künstlerischen Tätigkeiten beschränke ich mich nicht auf eine Richtung. Getreu meinem Motto: Kunst ist, was wir erleben, versuche ich mich immer wieder neu zu fordern und auch zu entdecken. Das Eintauchen in unterschiedliche Materialien und das Spielen mit teils auch ungewöhnlichen Formen und Techniken ist ein wesentlicher Bestandteil meiner Neugier.
Meinen Stil würde ich als Impulskunst bezeichnen. Alles, was mich bewegt, berührt oder inspiriert wird gestaltet, gemalt, geformt, getextet oder komponiert. Kunst bedeutet für mich, sich aktiv mit seiner Umwelt in Verbindung zu setzen und dabei sowohl ihre Schönheiten zu erkennen und zu bewahren, als auch den unscheinbaren Dingen einen Raum zu geben.
Kunst ist meine Heimat und ich finde über die künstlerischen Gestaltungswege, nunmehr seit 5 Jahren auch hauptberuflich, die Möglichkeit mein phantasievolles Gleichgewicht zum sonst so „rohen“ Alltag auszuleben.